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Solide Finanzen dank umsichtiger Finanzpolitik

22. August 2025 – Der Kanton Bern kann trotz hoher Investitionen ein positives Budget 2026 präsentieren. Die Mitte begrüsst die solide Finanzlage. Die angestossene Steuerstrategie setzt auf spürbare Entlastungen für Bevölkerung und Mittelstand.

Stabile Finanzlage trotz hoher Investitionen:

Die Finanzen des Kantons Bern präsentieren sich trotz grosser Investitionen stabil. Das Budget 2026 sieht bei einem Gesamtvolumen von rund 13 Milliarden Franken einen Ertragsüberschuss von 365 Millionen Franken vor. Die geplante Umsetzung der Steuerstrategie entlastet die Bevölkerung ab 2026 spürbar. Der Aufgaben- und Finanzplan (AFP) für die Jahre 2027–2029 bleibt aufgrund konjunktureller Unsicherheiten herausfordernd, sieht aber weiterhin einen Schuldenabbau vor.

Personal und Löhne:

Die Angestellten des Kantons dürfen 2026 mit einer Lohnerhöhung rechnen: Lehrpersonen erhalten +2%, das übrige Personal +1,8%. Angesichts einer Teuerung von 0,3% entspricht dies einer klaren Reallohnerhöhung.

Der Regierungsrat beantragt zudem den Ausbau um 68 Vollzeitstellen (VZÄ). Hinzu kommen Forderungen aus Justiz, Finanzkontrolle, Datenschutzbehörde und Parlamentarischen Diensten nach weiteren 53,3 VZÄ. Insgesamt würde dies zu 121,3 neuen Stellen führen – ein hoher Wert, der in der Wintersession kritisch zu prüfen sein wird.

Einnahmen und Unsicherheiten:

Aufgrund der unsicheren Lage wurden im Budget 2026 keine Ausschüttungen der Nationalbank berücksichtigt – ein vorsichtiges Vorgehen, das die Mitte unterstützt. Der Steuerertrag von natürlichen und juristischen Personen bleibt schwer abschätzbar, ebenso die wirtschaftliche Entwicklung. Weiterhin bedeutend sind die Einnahmen aus dem nationalen Finanzausgleich: allein 2026 rund 1,5 Milliarden Franken.

Wachsende Ausgaben:

Die steigenden Schülerzahlen erhöhen den Bedarf an Lehrpersonen und individueller Betreuung in Volks-, Mittel- und Berufsschulen. Auch im Sozialbereich steigen die Kosten weiter – insbesondere durch hohe Gesundheitsausgaben (Psychiatrie), wachsende Fallzahlen der KESB sowie den erhöhten Bedarf an Ergänzungsleistungen.

Investitionen:

Der Kanton Bern investiert weiterhin auf hohem Niveau. Bedeutende Bauprojekte wie der Campus Bern, der Campus Biel oder das Polizeizentrum Niederwangen sind in Umsetzung. Für die Mitte ist zentral, dass diese Vorhaben eng begleitet werden, um Kostenüberschreitungen und Verzögerungen zu vermeiden.

Steuerstrategie:

Die Umsetzung der Steuerstrategie bringt den Bürgerinnen und Bürgern eine moderate Entlastung. Insbesondere die Glättung der Progression bei tiefen und mittleren Einkommen stärkt den Mittelstand – eine zentrale Forderung der Mitte. Auch juristische Personen sollen künftig steuerlich entlastet werden. Zwar entstehen kurzfristig Mindereinnahmen, doch die Mitte ist überzeugt, dass die positiven Effekte auf längere Sicht überwiegen werden.

«Mit der Steuerstrategie schaffen wir echte Entlastungen für Familien und den Mittelstand. Diese Massnahmen sind nicht nur sozial ausgewogen, sondern auch wirtschaftlich klug. Denn eine faire Steuerpolitik stärkt die Kaufkraft und macht den Kanton Bern attraktiver für Unternehmen», sagt Christine Bühler, Grossrätin und Mitglied der Finanzkommission.

Fazit:

Dank einer umsichtigen Finanzpolitik der letzten Jahre präsentiert sich der Kanton Bern finanziell solide. Für die Mitte steht fest: Die Finanzen sind im Lot – trotz grosser Herausforderungen und hoher Investitionen.

 

Für weitere Auskünfte:

Christine Bühler, 078 818 36 11