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Baubewilligungen: Motion fordert Transparenz und Effizienz

3. Dezember 2025 – Eine breite Gruppe von 29 Grossrätinnen und Grossräten aus sechs Parteien – angeführt von Erstunterzeichner Francesco Rappa (Die Mitte) und unterstützt von Vertreterinnen und Vertretern von FDP, GLP, SVP, EVP und EDU – fordert mit der Motion «Baubewilligungen im Blindflug? – Transparenz und Effizienz endlich sicherstellen» grundlegende Reformen im Berner Baubewilligungswesen.

Hintergrund ist die Antwort des Regierungsrates zur Interpellation 146-2025 Rappa in der dieser bestätigt, dass im Kanton Bern weder Daten zur Dauer der Baubewilligungsverfahren noch zu Einsprachen, Verfahrenskosten oder blockierten Investitionen existieren. Diese fehlenden Grundlagen erschweren eine wirksame Steuerung und führen zu grossen Unterschieden zwischen den Gemeinden. Die Motion verlangt deshalb eine kantonale Statistik zur Verfahrensdauer, eine Erhebung zu Einsprachen, die transparente Ausweisung der Verfahrenskosten, eine Analyse der volkswirtschaftlichen Auswirkungen sowie ein Effizienz- und Benchmarking-System mit klaren Standards und digitalisierten Prozessen. «Der Regierungsrat musste in seiner Antwort einräumen, dass keinerlei Daten vorliegen – so lässt sich kein modernes Bewilligungssystem führen. Wir brauchen endlich Transparenz und klare Standards, damit Bauprojekte nicht weiter unnötig verzögert werden», sagt Francesco Rappa. Angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt und der Bedeutung für Investitionen und Arbeitsplätze wurde die Motion dringlich eingereicht, um rasch Verbesserungen anzustossen und den Kanton Bern als Wirtschafts- und Lebensraum zu stärken.

 

Für weitere Rückfragen:

Grossrat Francesco Rappa, 079 550 10 56

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