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Rechnungsergebnis Kanton BE: Starkes Resultat dank Sondereffekten

24. März 2026 – Die Mitte Kanton Bern nimmt den hohen Ertragsüberschuss von 873 Millionen Franken erfreut zur Kenntnis. Das Ergebnis stärkt das Eigenkapital und ermöglicht einen notwendigen Schuldenabbau. Dennoch mahnt die Partei zur Vorsicht: Das Plus ist massgeblich auf einmalige Sondereffekte zurückzuführen und darf nicht über die kommenden finanziellen Lasten hinwegtäuschen.

Der Kanton Bern weist für das vergangene Jahr ein äusserst positives Ergebnis aus. Die Mitte Kanton Bern erachtet es als beachtliche Leistung aller Beteiligten, dass trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und globaler Unsicherheiten ausgeglichene Finanzen präsentiert werden können.

Sondereffekte als Haupttreiber

Die Mitte weist jedoch darauf hin, dass massgebliche Teile dieses Erfolgs auf nicht planbaren Faktoren beruhen. Insbesondere die Auflösung von Rückstellungen (Westast Biel und BPK-Finanzierungsbeiträge) sowie die nicht budgetierte SNB-Gewinnausschüttung haben das Ergebnis positiv beeinflusst. Ohne diese Sondereffekte und die SNB-Gewinnausschüttung hätte die Rechnung – unter anderem wegen der Mehrausgaben im Bereich der Volksschule – um gegen 50 Millionen Franken unter dem Budget abgeschlossen.

Investitionsstau und Schuldenabbau

Die Mitte begrüsst, dass der Überschuss zur Stärkung des Eigenkapitals und zum Abbau von Schulden führt. Kritisch wird hingegen vermerkt, dass die Nettoinvestitionen um 108 Millionen Franken tiefer ausgefallen sind als geplant. Dies bedeutet, dass das Investitionsniveau auch in den kommenden Jahren hoch bleiben wird, um den Nachholbedarf zu decken.

Forderungen für eine nachhaltige Finanzpolitik

Angesichts kommender Herausforderungen wie der Abschaffung des Eigenmietwerts, steigender Kosten im Bildungs- und Gesundheitswesen sowie bei den Prämienverbilligungen fordert Die Mitte:

  1. Konsequente Weiterführung der Steuerstrategie: Um die Attraktivität des Kantons zu sichern.
  2. Umsichtige Ausgabenpolitik: Der Finanzhaushalt muss mittel- und langfristig ausgeglichen bleiben.
  3. Klarheit im Fall Moutier: Die Mitte schätzt die Transparenz und die geordnete Abwicklung bei der Überführung der Gemeinde zum Kanton Jura.

Mit Blick auf das gute Ergebnis fordert die Mitte, die Steuerstrategie wie geplant umzusetzen und die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft im Kanton Bern endlich zu entlasten.

Auskunft für Medien:

Christine Bühler, Grossrätin und Mitglied der Finanzkommission

Telefon: 078 818 36 11

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